Dr. François Conrad

Dr. François Conrad
Sprechzeiten
Feriensprechstunde: Mittwoch, 05. + 12.02. + 04.03. und 08.04. (hier nur per Anmeldung) von 14:00 bis 15:00 Uhr und Mi, 19.02. von 15:00 bis 16:00 Uhr
Adresse
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
Gebäude
Raum
517
Dr. François Conrad
Sprechzeiten
Feriensprechstunde: Mittwoch, 05. + 12.02. + 04.03. und 08.04. (hier nur per Anmeldung) von 14:00 bis 15:00 Uhr und Mi, 19.02. von 15:00 bis 16:00 Uhr
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Königsworther Platz 1
30167 Hannover
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517
Funktionen
Anerkennungs-Beauftragte
Beauftragte und Ansprechpersonen für Studierende und Studieninteressierte des Deutschen Seminars
Stellv. d. wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
Studienkommission der Philosophischen Fakultät
Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
Mitarbeiter/-innen des Deutschen Seminars

SCHWERPUNKTE IN FORSCHUNG UND LEHRE

  • Phonetik/Phonologie
  • Soziolinguistik, Soziophonetik, Sprachvariation
  • Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit
  • Luxemburgistik
  • Projektleitung "Die Stadtsprache Hannovers" (DFG-Projekt)

LEBENSLAUF

  • Beruflicher Werdegang

    seit 2016
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik: Schwerpunkt Grammatik der deutschen Gegenwartssprache (Prof. Dr. Peter Schlobinski), Leibniz Universität Hannover

    2011 - 2015
    Mitarbeiter am Lehrstuhl für Luxemburgistik (Prof. Dr. Peter Gilles), Universität Luxemburg 

  • Ausbildung

    2011 - 2015
    Promotion an der Universität Luxemburg (Prof. Dr. Peter Gilles), Stipendiat des FNR (LU)

    2006 - 2007
    Studium an der Karls-Universität Prag, ERASMUS-Programm

    2004 - 2010
    Studium der Germanistischen Sprachwissenschaft, Slawistik und Geschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    2004
    Abitur in Luxemburg

  • Publikationen und Vorträge
  • Projekte

    DFG-Projekt "Die Stadtsprache Hannovers"
    (Start: 1. Januar 2020, Laufzeit: 3 Jahre)

    Ein seit etwa 200 Jahren weitverbreiteter sprachlicher Mythos lautet, in und um Hannover werde das "beste" Hochdeutsch gesprochen. Nur wenige empirische Studien haben bislang aus synchroner Sicht untersucht, ob diesem Mythos eine sprachliche Realität – etwa eine tatsächlich kaum lokal oder regional gefärbte Aussprache des kodifizierten Standarddeutsch – zugrunde liegt.

    Das Projekt analysiert den Mythos im Kontext der real-sprachlichen Landschaft Hannovers: Um ein möglichst vollständiges Bild der stadtsprachlichen Sprachlagen zu erlangen, werden in einem mehrgliedrigen Sprachexperiment Sprachdaten von HannoveranerInnen erhoben und im Hinblick auf standardkonforme und standarddivergente Elemente untersucht. Parallel dazu werden die Gewährspersonen nach ihren Kenntnissen von und Einstellungen gegenüber diesen Varietäten sowie bestimmten sprachlichen Erscheinungen (etwa regionale und lokale Aussprachen) befragt.

    Das Projekt untersucht den Mythos somit erstmalig ausführlich aus variationslinguistischer Sicht anhand von aktuellen Sprachdaten sowie Meinungen, Bewertungen und weiterer Wissensbestände der Hannoveraner SprecherInnen selbst. Ziel ist eine erschöpfende Antwort auf die Frage, ob es sich bei dem bekannten Mythos um Fiktion oder eine sprachwissenschaftlich fundierte Wirklichkeit handelt.

    Projektleitung: Dr. François Conrad
    Mitverantwortlicher: Prof. Dr. Peter Schlobinski
    MitarbeiterInnen: Hana Ikenaga, Stefan Ehrlich