Dr. Dániel Czicza

Dr. Dániel Czicza
Sprechzeiten
Di., 11 - 12 Uhr
Adresse
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
Gebäude
Raum
531
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30167 Hannover
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531
Funktion
Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
Mitarbeiter/-innen des Deutschen Seminars

SCHWERPUNKTE IN FORSCHUNG UND LEHRE

  • Grammatiktheorien
  • Grammatik des Gegenwartsdeutschen
  • Verhältnis von Valenztheorie und Konstruktionsgrammatik
  • Grammatik und Wissenschaftssprache
  • Formale, relationale und funktionale Typen analogischer Beziehungen zwischen grammatischen Strukturen
  • Analogien und Differenzen zwischen verbaler und nominaler Organisation unter besonderer Berücksichtigung komplexer Nominalgruppenin Wissenschaftssprache
  • Status und Anwendung von Analogie in valenztheoretischem und konstruktionsgrammatischem Rahmen
  • Verhältnis von Analogie und Grammatikalisierung im Wandel von Konstruktionen

LEBENSLAUF

  • Beruflicher Werdegang

    seit 2017
    Wiss. Mitarbeiter im DFG-Projekt Varianz und Gramma­ti­ka­li­sierung von Verbalszenenkonstruktionen, Leibniz Universität Hannover (Leitung: Prof. Dr. Gabriele Diewald)

    seit 2016
    Referententätigkeit im Weiterbildungskurs für das Unterrichtsfach Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache im Auftrag der Hessischen Lehrkräfteakademie (Kurse: Morphologie, Syntax, Phonetik und Orthografie)

    2010 - 2016
    Wiss. Assistent von Prof. Dr. Mathilde Hennig, Institut für Germa­nistik, Justus-Liebig-Universität Gießen (Germanistische Sprach­wissenschaft, Schwerpunkt Sprachtheorie und Sprach­beschreibung)

    2014 - 2015
    Vertretung einer W2-Professur, Institut für Germanistik, Universi­tät Duisburg-Essen

    2011 - 2015
    Referent in Tutorenschulungen zum Thema Einführung in die Sprachwissenschaft (Justus-Liebig-Universität Gießen)

    2009
    Wiss. Mitarbeiter im Projekt Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich, Institut für Deutsche Sprache, Mannheim (Leitung: Prof. Dr. Gisela Zifonun)

    2008 - 2009
    Wiss. Mitarbeiter im DFG-Projekt Explizite und elliptische Junk­tion in der Syntax des Neuhochdeutschen, Universität Kassel (Leitung: Prof. Dr. Vilmos Ágel)

    2008
    Lehrauftrag am Germanistischen Institut, Universität Kassel

    2005 - 2008
    Wiss. Assistent, Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, Universi­tät Szeged

    2000 - 2001
    Teacher Assistant, Ysgol Gyfun Gymraeg Plasmawr, Cardiff (Wales)

  • Ausbildung

    2011
    Promotion an der Universität Szeged, Dissertation: Das es-Gesamtsystem in neuhochdeutschen Nähetexten. Betreuer: Prof. Dr. Vilmos Ágel

    2004 - 2005
    DAAD-Forschungsstipendium, Universität Passau, Betreuer: Prof. Dr. Hans-Werner Eroms

    2001 - 2004
    Graduiertenkolleg Germanistische Linguistik, Universität Szeged

    1999 - 2000
    Studentische Hilfskraft, Germanistisches Institut, Loránd-Eötvös-Universität, Budapest

    1997 - 1998
    DAAD-Semesterstipendium, Ruhr-Universität Bochum

    1994 - 2000
    Germanistikstudium (Magister, L3), Loránd-Eötvös-Universität, Budapest

  • Forschungsprojekte

    DFG-Projekt Explizite und elliptische Junktion in der Syntax des Neuhochdeutschen

    Im Kasseler Junktionsprojekt (2007-2009) wurden in je vier Texten aus dem 17. und 19. Jahrhundert junktionsrelevante grammatische Merkmale (Junktoren, Koordinationsellipsen, Prädikate, Subjekte, Fokuspartikeln, Korrelate) ausschließlich manuell annotiert. Ziel der Annotationen war es, verschiedene Techniken expliziter und elliptischer Junktion über die Kombination der annotierten grammatischen Merkmale zu rekonstruieren.

    Vgl. KAJUK - Kasseler Junktionskorpus


    GDE-N: Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich – Das Nominal

    Ziel des Projekts Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich ist die Erarbeitung einer Grammatik des Deutschen vor dem Hintergrund typologischer Variation. Dazu wird das Deutsche im Kontext europäischer Kontrastsprachen (vor allem Englisch, Französisch, Polnisch und Ungarisch) betrachtet, wodurch eine deutlichere Profilierung der deutschen Grammatik erreicht werden soll. Das 2017 abgeschlossene Teilprojekt GDE-N fokussierte auf die Morphologie und Syntax nominaler Strukturen.

    Vgl. IDS: Grammatik GDE-N

  • Publikationen