Am 11.12.2025 die Veranstaltung „Verflochtene Stimmen: Sorbisch und Niederdeutsch. Zwischen Tradition, Innovation und (Bildungs-)Politik“ statt.
Die Veranstaltung wurde von Studierenden des Deutschen Semianrs moderiert und begleitet. Auftakt war eine Einführung und die Filmvorführung des Dokumentarfilms "Bei uns heißt sie Hanka" (Pla nas gronje jej Hanka / Pola nas rěka wona Hanka) von Grit Lemke. Die Regisseurin war persönlich vor Ort war und hat von der Entstehungsgeschichte des Films berichtete. In ihrem Werk begibt sie sich auf die Spur ihrer sorbischen Wurzeln und gewährt einen sehr persönlichen Einblick in Traditionen, Traumata und Hoffnungen der Sorb:innen.
Ausgehend vom Film stand das Motto „Verflochtene Stimmen“ im Zentrum. Studierende präsentierten literarische Arbeiten und führten zur anschließenden Podiumsdiskussion. Gemeinsam mit Christiane Ehlers, Cornelius Herz, Wilfried Zilz, Grit Lemke und Měto Nowak suchten wir nach Verbindendem und Trennendem innerhalb der sogenannten kleinen Sprachen. Ein Abend reichte kaum aus, um allen Fragen nachzugehen. Es bleibt die Erkenntnis, dass Niederdeutsch und Sorbisch gemeinsame Themen und Herausforderungen haben und die Communities voneinander profitieren können.
Die Veranstaltung fand im Kontext des Seminars “Einführung in die rezeptionsorientierte Niederdeutschdidaktik” statt, das von Dr. Söhnke Post geleitet wird.